Tipps&Tricks

Schöne Bräunung ohne Risiko

apr 16, 2015 von

Eine schöne Bräunung strahlt nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden aus, auch hilft sie kleinere Unreinheiten und Reizungen auf der Haut zu verdecken. Leider gibt es das Wetter in Deutschland nicht immer her, dass man sich tatsächlich das gesamte Jahr über eine gleichmäßige und gesunde Bräune erhalten kann. Auf Bräunung muss man deshalb aber nicht vollständig verzichten, insbesondere da neben dem klassischen Solarium auch andere Alternativen existieren. So könnt Ihr nicht nur richtig bräunen und Eure schöne Haut pflegen, sondern sogar schädliche UVA Strahlen vermeiden.

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Gesund und richtig bräunen: nur ohne UVA Strahlen

Auch wenn uns nur ein Bruchteil der Sonnenstrahlung tatsächlich erreicht, reicht dieses prozentual (rund 5 Prozent) geringe Maß schon aus, um das Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches zu erhöhen. Die Sonnenstrahlung, die für eine intensive Bräunung der Haut sorgt, wird dabei in UVB und UVA Strahlen untergliedert. Letztere, die langwelligen Strahlen, sind es auch, die besonders tief in die Haut eindringen. Das kann zu Veränderungen im Erbgut, dauerhaft beschädigten Hautzellen und im letzten Schritt zu Hauterkrankungen führen. Ein geringes Maß über eine sehr kurze Zeit ist dabei nicht zwingend schädlich, andererseits wird so auch keine Bräunung erreicht. Während das schädliche Ausmaß von UVA Strahlen schon länger bekannt ist, war es erst im Jahr 2012, als Wissenschaftler auch negative Veränderungen am Erbgut erforschen konnten.

Damit schöne Haut also länger schön und gesund bleibt, solltet Ihr euch unter freier Sonne nur mit entsprechend hohem Schutz (UVA und UVB Sonnencreme) und über kurze Zeit sonnen. Weil die Hersteller von Sonnencremes aber einen verhältnismäßig großen Spielraum beim Formulieren der Cremes haben, gilt es auf Empfehlungen, Ingredienzien und die Angaben zum Schutz zu achten. Nur eine hohe Konzentration an UV-Filtern, gepaart mit bewusstem Sonnen, schützt tatsächlich die Haut. Richtig bräunen und die hochdosierten Sonnenstrahlen tatsächlich zu vermeiden, ist aber auch mit einigen Alternativen möglich.

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Intensive Bräunung und schöne Haut: dazu bedarf es keiner Sonnenstrahlen

Eine gute Bräunungscreme setzt immer auf einen Anteil Dihydroxyaceton(DHA), welches die obere Hautschicht färbt und bei richtiger Anwendung unschöne Pigmentflecken vermeidet. Das hauteigene Melanin, was normalerweise durch UVB und UVA Strahlen angeregt wird, spielt dabei überhaupt keine Rolle, da die „Farbe” lediglich oberflächlich aufgetragen wird. Auch eine gute Bräunungscreme kann einen offensichtlichen Nachteil, der durch fehlende Aufklärung zu Stande kommt, aber nicht vermeiden: obwohl schöne Haut nach der Anwendung super gebräunt ist, besitzt sie keinen hauteigenen UV-Sonnenschutz – ein Sonnenbrand kann also genauso schnell auftreten, als wenn die Haut sehr hell wäre und über keinerlei Bräunung verfügt.

Ein weiterer Nachteil, den selbst eine gute Bräunungscreme besitzt, ist der stechende Geruch von DHA. Den wollen in DHA-getränkte Tücher verhindern, ohne auf ein streifenfreies Ergebnis zu verzichten. Richtig bräunen mit den Tüchern ist durchaus möglich, gerade da diese sehr unkompliziert anzuwenden sind, dennoch werden über eine gute Bräunungscreme in der Regel dichtere und ebenere Ergebnisse erzielt – gerade bei Hautpartien, in denen sich die Dicke der oberen Hautschicht unterscheidet. Eine weitere empfehlenswerte Methode, um eine schöne Haut zu erhalten und sich zugleich richtig bräunen zu können, ist der Besuch einer sogenannten Bräunungsdusche. Vor dieser wird Eure schöne Haut mit einem Peeling verwöhnt, bevor es dann in den Sprühnebel der Dusche geht. Die gewonnene Bräunung besitzt einen gesunden Bronze-Ton, ist frei von UVA Strahlen und kann durch eine gute Bräunungscreme künstlich erhalten werden – länger als 1 bis 2 Wochen hält sie aber nicht an, was regelmäßige Behandlungen erforderlich macht.

Richtig bräunen, gänzlich ohne eine gute Bräunungscreme, ist auch in einem Bio-Solarium (weitestgehend) möglich. Das schonende UVA1-Licht ist zumindest etwas verträglicher, aber immer noch keinesfalls gesund. Dabei gilt es zu verstehen, dass eine durch UV-Strahlen erreichte Bräunung immer auch ein natürlicher „Hilfeschrei” der Haut ist.

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