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Unsere Tipps gegen Cellulite

jun 04, 2015 von

Kaum eine Frau bleibt von fiesen Dellen verschont: Bereits in jungen Jahren haben viele Mädels mit Cellulite zu kämpfen. Sie macht der Strandfigur einen Strich durch die Rechnung. Unter Frauen gilt die Orangenhaut als das am meisten verbreitete Figurproblem und hat ihre Ursache in einem schwachen Bindegewebe. In diesem Artikel erfahrt Ihr, wie Ihr Eure Problemzonen nachhaltig festigen und wieder straffen könnt.

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Entstehung: Tipps gegen Cellulite

Die gute Nachricht: Orangenhaut ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Hautzustand – was sie zu einem kosmetischen Problem macht.

Bei Cellulite handelt es sich um eine Ansammlung von Stoffwechselschlacken im Bindegewebe. Als Schlacken gelten diejenigen Stoffe, die der Körper nicht mehr verarbeiten und ausscheiden kann. Hier sind Medikamentrückstände, Umwelt- und Zahngifte zu nennen, aber auch Produkte mit gesättigten Fettsäuren, Weißmehl und Zucker. Diese Stoffwechselschlacken sind für die Hautdellen verantwortlich, die an eine Orange erinnern und daher Orangenhaut genannt werden. Sie treten hauptsächlich an den Oberschenkeln, an den Oberarmen und am Po auf. Das Bindegewebe dient dem Körper als Nährstoffdepot, was durch die Schlacken verstopft wird – es bildet sich Cellulite.

Bei jüngeren Mädels kann die Antibabypille den Hormonhaushalt verändern und so die Ursache für Cellulite sein. Sogar bei Männern kann sie auftreten, was meistens mit einem Mangel an Androgenen zusammenhängt – also männlichen Sexualhormonen. Wer wenig Sport treibt und sich falsch ernährt, setzt sich einem unnötigen Risiko aus. Übergewicht kann zu Orangenhaut führen, was auch für Stress auf der Arbeit gilt. Bei älteren Menschen verliert die Haut an Spannung und Elastizität, weshalb Dellen umso sichtbarer werden. Es stellt sich die Frage: Cellulite bekämpfen – wie geht das?

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Erfolgreich Cellulite bekämpfen

Der Kampf gegen die Dellen beginnt mit der richtigen Ernährung: Wasser, immer nur Wasser – und mindestens zwei Liter pro Tag! Wer viel schwitzt, muss noch mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, aber keine gesüßten Getränke. Daher solltet Ihr Euch direkt nach dem Aufstehen zwei große Literflaschen auf den Tisch stellen, damit Ihr das Trinken nicht vergesst. Verzichtet auf Lebensmittel, die viel Zucker enthalten. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung besteht aus Ballaststoffen, Gemüse, Eiweiß und Obst. Empfehlenswert sind Fisch, mageres Geflügel und Krustentiere, da sie viel Eiweiß enthalten und so die Fettverbrennung ankurbeln.

Gute Tipps gegen Cellulite: Vitamine und Mineralstoffe helfen gegen Orangenhaut. Sie kommen in Nüssen und Vollkornprodukten (Vitamin E) sowie Zitrusfrüchten und Gemüse (Vitamin C) vor.

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Können Cremes Cellulite bekämpfen? Wirksame Stoffe aus der Naturkosmetik sind Algen, Birkenblätter, Efeu und Kastanien. Sie wirken durchblutungsfördernd und tragen zur Entschlackung und Straffung des Bindegewebes bei. Diesen Effekt könnt Ihr mit einer kräftigen Massage steigern. Dabei wird die Anti-Cellulite-Creme kräftig in die betroffenen Stellen einmassiert. Einen höheren Effekt erzielt Ihr mit einer speziellen Bürste, die die Wirkstoffe tief in die Haut einschleusen kann. Das sorgt für eine gute Durchblutung und verhilft Euch zu einem schönen Hautgefühl. Wichtig ist, die betroffenen Stellen mindestens zweimal pro Tag zu massieren.

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Ein Peeling erhöht den Effekt und kann kinderleicht selbst hergestellt werden: Man nehme groben braunen Zucker und mische ihn im Verhältnis 1:1 mit Olivenöl in einer Schüssel. Anschließend wird das Peeling in kreisenden Bewegungen auf der Haut aufgetragen. Während der Zucker abgestorbene Hautpartikel entfernt und die Durchblutung anregt, trägt das Öl zur besseren Pflege bei. Diese Tipps gegen Cellulite sind leicht umsetzbar und sorgen langfristig für ein festes Gewebe.

No-Gos bei Orangenhaut

Wer Cellulite bekämpfen möchte, greift oft zu extremen Mitteln. Eine Crash-Diät macht Hoffnung, da sie die Pfunde purzeln lässt und so das Bindegewebe strafft – von wegen! Eine solche Diät hat den gleichen Effekt wie Übergewicht, nämlich einen negativen. Radikal-Diäten schwächen das Gewebe und fördern den Jo-Jo-Effekt.

Besser ist es, den Körper mit Übungen regelmäßig zu trainieren. Das fängt bereits bei dem täglichen Weg zur Arbeit an: Ist es nicht besser, statt dem Auto das Fahrrad zu nehmen oder zu Fuß zu laufen? Der Bäcker ist nur wenige Blocks weit entfernt, das Laufen ist eine tägliche Morgenübung. Das Training sollte aus Kraftübungen wie Kniebeugen oder Push-Ups bestehen, um den Körper zu stärken. Die Tiefenschichten der Muskulatur werden mit Balanceübungen angesprochen, womit das Training komplett ist. Fortgeschrittene sollte einige Jogging-Einheiten einbauen.

Die Tipps gegen Cellulite haben Euch weitergeholfen? Wenn Ihr weitere Informationen zu Themen wie diesen erhalten möchtet, schaut doch bald wieder auf diesem Blog vorbei!

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