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Hautpflege im Sommer

aug 06, 2015 von

Sommer, Sonne, Meer und Strand sind untrügliche Zeichen dafür, dass der Sommer und auch der Urlaub da sind. Die aktuell hohen sommerlichen Temperaturen lassen selbst in unseren Breitengraden im Freibad oder am Badesee Karabikfeeling aufkommen. Ob im Urlaub oder in der sommerlichen Hitze bei uns – der Hautpflege solltet ihr Sommer besondere Beachtung schenken, wobei es nicht nur um Sonnencreme und Sonnenschutz geht.

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So findet ihr Sonnencreme mit dem richtigen Sonnenschutz

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzes ist ein wichtiges Thema und die beste vorbeugende Maßnahme gegen Sonnenbrand und gegen Hautkrebs. Eine zu intensive Sonnenstrahlung verursacht nicht nur Sonnenbrand, sondern kann auch zu Veränderungen des Erbgutes führen, was für die Entstehung von Hautkrebs entscheidend ist. Tatsächlich ist die Wahl eines hohen Lichtschutzfaktors nicht allein eine Beauty-Maßnahme, sondern eine Maßnahme zugunsten eurer Gesundheit. Die Strahlenwerte der Sonne können ganz unterschiedlich ausfallen. Als Internetnutzer könnt ihr beim Bundesamt für Strahlenschutz die aktuellen UV-Index Tageswerte für die jeweilige Region abrufen. Allerdings ist auch Eincremen kein hundertprozentiger Schutz gegen Krebs.

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Das Sortiment an Sonnenschutz ist groß. Ebenso groß ist angesichts der zahlreichen Produkte die Schwierigkeit, den passenden Lichtschutzfaktor zu wählen. Europäer sind vergleichsweise hellhäutig, sodass der Sonnenschutzfaktor zwischen 20 und 30 liegen sollte. Je heller die Haut ist, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Anders als sonst gilt beim Sonnenschutz weniger ist mehr. Das bedeutet, dass ihr die Sonnencreme dick auftragen könnt. Neuartige Sprühflaschen vereinfachen das Procedere, indem sie Markierungen haben, die den jeweiligen Füllstand und den Verbrauch anzeigen. Wer an einer Hautallergie leidet, sollte Bio-Produkte verwenden, die keine Konservierungs- und Duftstoffe enthalten.

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Hautpflege – vor dem Sonnenbad

Mit einem Körperpeeling wird die Haut nicht nur gut durchblutet, sondern auch alte Hautpartikel abgelöst. Sinnvoll ist ein Peeling einmal oder zweimal in der Woche, sodass eine gleichmäßige Bräunung der Haut sichergestellt ist. Es steht außer Frage, dass es insbesondere im Urlaub schwerfällt, nicht länger als zwei Stunden in der prallen Sonne zu verbringen. Das gilt vor allem für die pralle Sonne in der Mittagszeit, die dann ihren höchsten Stand erreicht und frontal auf die Haut brennt. Auch im Schatten wird eure Haut gebräunt, auch wenn es länger dauert. Bereits vor dem Sonnenbad, ob am Strand, im Freibad oder am Badesee, heißt es mit Sonnencreme Eincremen. Wer oft ins Wasser geht, sollte sich für einen wasserfesten Sonnenschutz entscheiden. Nach dem Baden ist es vor allem am Strand sinnvoll, die Haut vorsichtig trocken zu tupfen und erneut einzucremen. Nasse Haut reagiert übrigens deutlich empfindlicher auf Sonneneinstrahlung als trockene. Das liegt daran, dass der hauteigene UV-Filter, die Urocaninsäure, beim Schwimmen ausgewaschen wird, sodass ein nur geringer Eigenschutz der Haut besteht. Körperstellen, die besonders intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, solltet ihr mit einer Sonnencreme eincremen, die einen noch höheren Lichtschutzfaktor hat. Das gilt für den Bereich der Schultern, für das Gesicht, die Fußrücken, die Hände und das Dekolleté. Eure Lippen schützt ihr mit einem Lippenpflegestift mit einem hohen UV-Schutz.

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Hautpflege nach dem Sonnenbad

Nach einem ausgedehnten Sonnentag am Strand, am Badesee oder im Freibad wird es Zeit, dass ihr eure Haut verwöhnt. Nach dem Duschen ist es empfehlenswert, den Körper mit einer feuchtigkeitsspendenden After-Sun-Lotion einzucremen. Auf eine Creme mit Selbstbräuner solltet ihr nach dem Sonnenbad verzichten, da sie der Haut zusätzlich Feuchtigkeit entzieht. Besonders reichhaltig wird die Lotion auf die Stellen aufgetragen, die der Sonnenstrahlung intensiver ausgesetzt waren. Das gilt beispielsweise für das Gesicht, den Hals, das Dekolleté und die Hände, bei denen es sich um Hautpartien handelt, die leicht austrocknen und zu Faltenbildung neigt oder anfällig sind für die Pigmentbildung.

Die wichtigste Funktion der Haut ist die Barrierefunktion, d. h. der Schutz des Organismus vor dem Austrocknen und vor äußeren Einwirkungen. Die äußere Hautschicht (Epidermis) spielt dabei naturgemäß eine besondere Rolle. Sie ist die Kontaktfläche zur Umwelt und muss unter verschiedensten klimatischen Bedingungen stets flexibel und geschmeidig sein. Hierbei spielt die Hautfeuchtigkeit (auch Hautfeuchte genannt) ein ganz wesentliche Rolle. Sie wirkt in der Epidermis wie ein Weichmacher in einem System aus Lipid- und Proteinstrukturen. Die Hautfeuchtigkeit wird durch natürliche Feuchthaltefaktoren (Natural Moistutizing Factors / NMF) reguliert. Diese werden im Prozess der Neubildung der Haut stetig nachgebildet.

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Um die Spannkraft der Haut langfristig zu erhalten, solltet ihr – ihr ahnt es bereits – viel trinken. Gemeint ist natürliches Mineralwasser, das auch den Körperzellen Feuchtigkeit spendet und den durch Schwitzen ins Ungleichgewicht gebrachten Wasserhaushalt wieder ins Lot bringt. Lecker ist im Sommer der Verzehr von Melonen. Es sind insbesondere Wassermelonen, die einen sehr hohen Wasseranteil haben.

Hautpflege im Sommer

Die Hautpflege im Sommer ist eine andere als bei kühleren Temperaturen. Ob Tagescreme, Feuchtigkeitscreme oder Make-up, alle für das Gesicht verwendeten Substanzen sollten einen UV-Schutz haben. Das gilt auch dann, wenn ihr nicht am Strand, am Meer, am Badesee oder im Freibad seid. Anders als beispielsweise im Winter sollten die von euch im Sommer verwendeten Hautpflegeprodukte mehr Feuchtigkeit enthalten und weniger fetthaltig sein. Auf diese Weise werden sie dem Bedarf der Haut nach mehr Feuchtigkeit gerecht und ziehen schneller ein. Kühlend und angenehm ist eine spezielle Milchmaske, die nach dem Sonnenbad dem Gesicht Feuchtigkeit und Vitamin E spendet, was einen hautglättenden Effekt erzielt.

Der gute Rat zum Schluss: Auf die Verwendung von Sonnenschutz aus dem Vorjahr solltet ihr nicht zurückgreifen, sondern diese stattdessen entsorgen. Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen sein sollte. Die Schutzwirkung hat im Laufe der Monate nachgelassen, sodass der auf der Packung stehende Lichtschutzfaktor nicht mehr wirksam ist.

Schaut mal wieder vorbei und lasst euch überraschen, über welches Thema wir beim nächsten Mal berichten.

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