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Wimpernzange richtig benutzen. Welche Wimpernzange wählen?

mär 13, 2017 von

Welche Frau träumt nicht von schönen geschwungenen Wimpern? Leider werden wir meistens nicht von Mutter Natur mit Klimperwimpern gesegnet. Doch da gibt es Aushilfe – ein kleines nützliches Mittel, die Wimpernzange. Diese hat zwar nicht den allerbesten Ruf, oft heißt es sie schädigt die Wimpern nur. Trotzdem muss nicht auf die Anwendung einer Wimpernzange verzichtet werden. Wenn man einige Sachen beachtet, kann man seinen Wimpern nicht schaden und sich an geschwungenen Wimpern erfreuen. Und das in weniger als einer Minute!

  Wimpernzange

Wie sieht die Wimpernzange aus?

Die Wimpernzange erinnert ein wenig an eine Schere. Der obere Teil besteht aus zwei Metallschienen, die sich beim Benutzen der Wimpernzange gegeneinander pressen. Da die Wimpern zwischen den Schienen eingeklemmt sind, werden sie durch den entstehenden Druck nach oben gebogen. Klingt einfach und dauert nicht lange, sollte aber auf jeden Fall geübt sein. Denn richtig weh tun kann man sich mit einer Wimpernzange zwar nicht, aber um einer Schädigung der Wimpern vorzubeugen und auch die sanfte Haut um die Augenpartie nicht aus Versehen in der Zange einzuquetschen, lohnt es sich damit vorsichtig umzugehen.

Was sollte beim Kauf einer Wimpernzange beachtet werden?

Eine gute Wimpernzange sollte aus hochwertigem Material wie Edelstahl hergestellt sein. Die Polster an den Schienen sollten aus Silikon, Gummi oder Kunststoff sein und austauschbar. Wenn die Wimpernzange ohne Polster benutzt wird können die Wimpern nämlich sehr leicht abbrechen. Und bis neue Wimpern wieder nachwachsen dauert es viele Wochen. Wichtig ist auch ein guter Scherengriff dank dem die Wimpernzange gut zwischen den Fingern festzuhalten ist. Es ist daher lohnenswert nicht unbedingt das günstigste Modell in der Drogerie zu kaufen, sondern ein paar Euro mehr in die Wimperzange zu investieren, denn sie soll schließlich zu schöneren Wimpern verhelfen und nicht diese schädigen.

Wie benutzt man eine Wimpernzange richtig?

Eine Wimpernzange muss unbedingt vor dem Auftragen der Wimperntusche benutzt werden. Bei bereits getuschten Wimpern könnten diese beim Formen abbrechen. Wer seine Wimpern mag, der sollte also immer beachten – zuerst formen, dann tuschen. Die Anwendung an sich ist sehr leicht. Wimpernzange öffnen, am Wimpernkranz ansetzen und vorsichtig zudrücken. Dabei ganz ruhig bleiben und keine plötzlichen ruckartigen Bewegungen machen. Nach ca. 30 Sekunden ist die Prozedur bereits beendet, es ist geschafft, die Wimpern haben einen Schwung bekommen. Jetzt muss das gleiche am anderen Auge wiederholt werden. Im Handel sind auch beheizbare Wimpernzangen erhältlich, die für eine länger haltende Wirkung sorgen. Es reicht aber auch eine herkömmliche Wimpernzange vor dem Benutzen kurz mit einem Fön aufzuwärmen. Das hat genau die gleiche Wirkung. Nachdem die Wimpern geformt wurden können sie nun mit Wimperntusche fixiert werden. Auch ein auf die Wimpernzangenpolster aufgetragenes Haarspray konserviert den neuen Schwung der Wimpern.

Wimperntusche

Bei der richtigen Anwendung sorgt eine Wimpernzange sogar bei kurzen und geraden Wimpern für einen schönen Schwung und die Augen wirken somit größer und verführerischer. Ein kleines Hilfsmittel was auch kleine Wunder vollbringen kann.

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